Banda Internationale

15 Jahre machte die Brassband „Banda Comunale“ in Dresden Musik, ehe sie sich 2015 entschied, in Zukunft als „Banda Internationale“ gemeinsam mit geflüchteten Musikern auf der Bühne zu stehen: „Unsere musikalischen Themen finden wir weltweit und beziehen uns dabei auf die unterschiedlichen Musiken vermeintlich fremder Länder und Völker. Unser Repertoire enthält zum großen Teil Musik aus den Krisenregionen der Welt: Nordafrika, Balkan, Naher Osten, Kolumbien, West-, Ost- und Zentralafrika, Osteuropa,“ so die Band.

Das Konzept ist einfach: Man möchte Musik machen, indem man verschiedene Heimatmusiken fusioniert, vor allem will man die Leute zum Tanzen bringen. Eine Blaskapelle, die Funk, Ska und arabische Melodien spielt. Die Folklore, die mit den Begriffen „Heimat“ und „Volk“ verbunden ist, wird spielerisch aufgriffen und zu einem einzigartigen Repertoire vermischt. Die neuen Bandmitglieder, die kurdisch, arabisch und manche auch englisch singen, bringen Lieder aus ihrer Heimat ein und lernen das bestehende Repertoire der Band kennen. Lateinamerikanische Cumbrias, Funk, afghanische Popsongs, rumänische Cuzeks, orientalische Klänge und zünftige Volksmusik werden hier zu einem abwechslungsreichen, multikulturellen Musikgenuss.

Regional, überregional und gar außerhalb Deutschlands wird das Projekt von einem immer größer werdenden Publikum verfolgt, zahlreiche Berichte in der Presse haben über den Modellcharakter der „Banda Internationale“ berichtet und deutlich gemacht, dass Musik ein Schlüssel zur Integration ist – auch und vielleicht gerade in Dresden.

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Banda Internationale Dresden
Foto: Agentur